Tag: 17. September 2016

Erste Eindrücke: Das Fujinon XF23mmF2 R WR im Test

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Der perfekte Kompromiss?

von Rico Pfirstinger

Nach dem erfolgreichen XF35mmF2 R WR bringt Fujifilm mit dem XF23mmF2 R WR eine zweite wetterfeste Festbrennweite mit mittlerer Lichtstärke auf den Markt.

Ihre Kegelform prädestiniert diese kompakten Objektive für die X-Pro2, die Mehrzahl der Benutzer dürfte sie jedoch an weniger exotischen Kameras wie der X-T10, X-T1, X-E2 und X-T2 verwenden.

Was Sie beim XF23mmF2 R WR erwartet – auch im Vergleich mit dem teureren XF23mmF1.4 R und der klassischen X100T –, verrät Ihnen unser kleiner Testbericht.

Kegel Reloaded: Das XF23mmF2 R WR (hier mit der mitgelieferten Kunststoff-Streulichtblende) macht an der X-Pro2 eine gute Figur. Wie schon das XF35mmF2 R WR wurde auch dieses Objektiv so entworfen, dass der Tubus nicht in den Bildrahmen des optischen Suchers hineinragt.

Überraschung! Das neue XF23mmF2 R WR ist eigentlich gar kein 23mm-Objektiv. Tatsächlich verfügt es über einen Bildwinkel, der über den des teureren XF23mmF1.4 R (und den des in der X100-Serie fest eingebauten 23mm-Objektivs) etwas hinausgeht. Die identischen Bildwinkel-Angaben in den offiziellen technischen Spezifikationen sind also irreführend, genügen laut Auskunft aus Tokio jedoch angeblich dem CIPA-Standard. Aha.

Weniger ist mehr: Dieser buchstäblich mit dem Rücken zur Wand gemachte Schnappschuss wäre mit dem kleineren Bildwinkel eines „normalen“ 23mm-Objektivs (etwa dem XF23mmF1.4 R) nicht möglich gewesen.

Die großzügige Spezifikation mag hierzulande für Stirnrunzeln sorgen, vielen Benutzern dürfte der größere Bildwinkel des neuen Objektivs jedoch entgegenkommen, schließlich eignet sich das XF23mmF2 F WR aufgrund seiner geringen Größe, der wetterfesten Ausführung und des blitzschnellen Autofokus (bis zu 0,05s) besonders gut für Reportage und Street-Fotografie – also Genres, bei denen es gerne etwas mehr Weitwinkel sein darf. Das Objektiv bietet sich außerdem für die Reise- und Landschaftsfotografie an, sodass wir es auch bei unserem im November und Dezember 2017 stattfindenden Fuji X Secrets Ultimate Workshop in Neuseeland einsetzen werden. Den Rest des Beitrags lesen »

New book on the X-Pro2 is now available

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Fujifilex-X-proCVR„The Fujifilm X-Pro2: 115 X-Pert Tips“ is now available in eBook format.

Please click here to get it in three DRM-free formats (PDF, iBooks/ePub, Kindle/MOBI), all for the price of one book. Then add coupon code XPERT40 to get an additional discount of 40%.

The German eBook is also available, and you can pre-order the printed German edition here.

X-E2 vs. X-E2S: Ending the Confusion

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By upgrading your Fujifilm X-E2 with firmware 4, you are giving up the camera that you knew: Your X-E2 will turn into an X-T10—only with a rangefinder design. However, on the inside, both the X-E2v4 and the new X-E2S offer (almost) the same features, the same menu options and the same graphical user interface as the X-T10.

FujifileX-T10_FULLCVR_FINAL-686x1024This is important. To begin with, it means that your old X-E2 user manual has become pretty much obsolete. That’s why Fujifilm has created an entirely new manual along with firmware 4. You can download it here as a PDF file. It also means that my eBook on the X-E2 doesn’t apply to cameras running firmware 4 or the new X-E2S. It’s still great if you don’t upgrade your X-E2, but users who have made the jump are now much better off with my book on the X-T10.

I am not kidding! As long as you can see beyond the different form factors (rangefinder style vs. SLR style), my X-T10 book is now almost perfectly applicable. It really is, because Fuji did a terrific job transforming the X-E2 into an X-T10 with camouflage. This means that my X-E2 eBook won’t be updated. It doesn’t have to, because the update is already here. To ease the transition, my publisher will give you a discount of 40% on all editions of my X-T10 book (printed, eBook and combined). Simply enter XPERT40 in the coupon field when you check out.

Same Same, But Different

Okay, so your X-E2 is now a rangefinder-style version of the X-T10. Great! But what exactly are the differences between an X-E2 running firmware 4 and the new X-E2S? There seems to be some confusion, so let’s straighten it out.

X-E2

X-E2S_silver_back

X-E2 vs. X-E2S

On the outside, the differences are minimal. The X-E2S offers an „improved“ hand grip, but to be honest, I can’t feel much of a difference. However, pressing the four selector buttons on the back of the X-E2S does feel better, so this may be another small improvement over the classic X-E2. With firmware 4, you can forget the MACRO and AF descriptions on two of the X-E2’s selector buttons, as all four selector keys now serve as Fn buttons, just like in the X-E2S. This gives both cameras a total of 7 Fn buttons! Den Rest des Beitrags lesen »

Spiel ohne Grenzen: High-ISO mit der X-A2

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Mit der neuen X-A2 stellt Fuji eine APS-C-Kamera für Einsteiger und Aufsteiger vor, die deutlich mehr als Smartphone-Qualität erwarten. In diesem Beitrag zeigt Ihnen Fuji X Secrets, wie sich die Kamera in ISO-Regionen jenseits des üblichen Kompaktkamera-Niveaus schlägt.

X-A2_Front_Right_Silver16-50mmKeine Frage: Bei hellem Sonnenschein kann man auch mit Smartphones und Kompaktkameras ansprechende Fotos machen. Wenn das Licht schwindet, trennt sich jedoch die Spreu vom Weizen: In schlecht beleuchteten Innenräumen ist mit Minisensoren kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Die handliche X-A2-Systemkamera besitzt einen ISOlosen Sensor im APS-C-Format und liegt damit gleichauf mit größeren DSLR-Kameras von Pentax, Sony oder Nikon – sowie deutlich vor entsprechenden DSLR-Kameras von Canon, deren Sensoren nicht nur etwas kleiner, sondern leider auch technisch überholt sind. Tatsächlich entspricht der von Sony hergestellte Bayer-Sensor in der X-A2 mit seinen 16 Megapixeln weitgehend dem Sensor in der um ein Vielfaches teureren Leica T.

Der Sensor einer Kamera ist freilich immer nur ein Teil der Story – genauso wichtig ist die Signal- und Bildverarbeitung vor und nach dem Schreiben der RAW-Datei. Farben, Tonalität, Rauschen, Bilddetails und Schärfe – hierfür ist der Bildprozessor in der Kamera zuständig. Den Löwenanteil bewältigt dabei das sogenannte JPEG-Engine, das die RAW-Daten (das digitale Negativ) in JPEG-Bilder umwandelt, die wir betrachten können (digitale Bildabzüge). Wir haben das JPEG-Engine der X-A2 bereits in unserem Vergleich verschiedener Motivprogramme und Einstellungen für Selfies und Porträtaufnahmen kennengelernt. Dabei stellte sich heraus, dass Details, Rauschunterdrückung und Hautglättung abhängig vom gewählten Motivprogramm oder den eingestellten JPEG-Parametern recht unterschiedlich ausfallen können. Den Rest des Beitrags lesen »