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Fujifilm X-T2: Arbeiten mit Firmware 2 und 3

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Update-Tipps, RAW-Daten, Belichtungsreihen & ISO

Firmware 2.00, 2.10 und 3.00 für die Fujifilm X-T2 bringen zahlreiche Verbesserungen und Fehlerkorrekturen. Was sich damit für die X-T2-Benutzer und die Leser von Die Fujifilm X-T2 – 120 Profitipps ändert, erfahren Sie hier.

Wir beginnen mit Tipps und Links für die reibungslose Firmware-Aktualisierung Ihrer X-T2, der Objektive sowie des Blitzgeräts EF-X500. Außerdem werfen wir einen Blick auf das erweiterte Bracketing, Verbesserungen bei den kreativen Filtern sowie neue ISO-Funktionen – und erörtern neben den Vorteilen auch die Probleme und Herausforderungen, die diese Änderungen mit sich bringen.

von Rico Pfirstinger

Firmware 2.10 für die Fujifilm X-T2 ist seit Ende Mai 2017 kostenlos erhältlich, Firmware 3.00 seit Ende November. Klicken Sie hier, um die aktuelle Version bei Fujifilm herunterzuladen und achten Sie darauf, dass der Name der Firmware-Datei dabei nicht von Ihrem Web-Browser verändert wird. Um eine Änderung des Dateinamens zu vermeiden, sollten Sie vor dem Herunterladen sicherstellen, dass sich in Ihrem Empfangsordner (Download-Ordner) keine ältere Firmware-Datei für die X-T2 befindet (beispielsweise die Datei für die Ende März erschienene Firmware 2.00). Der korrekte Name einer X-T2-Firmware-Datei lautet FWUP0010.DAT. Nur Firmware-Dateien mit exakt diesem Namen werden von der Kamera erkannt und verarbeitet.

Firmware 2.00/2.10/3.00 erweitert die X-T2 um zahlreiche Funktionen, verbessert die Bedienung und behebt einige Fehler

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Fuji X Secrets Bootcamp vom 16.-18. März 2018 im Kloster Eberbach (Rheingau)

Sie möchten die vielfältigen Funktionen Ihrer Fujifilm X-Kamera im praktischen Einsatz erleben, die Grenzen Ihrer Ausrüstung erforschen und an einer fantastischen Location mit einer Gruppe von Gleichgesinnten gemeinsam erfahren, wie Sie die besonderen Features Ihrer X-Kamera in realen Aufnahmesituationen zu Ihrem Vorteil einsetzen können? Dann ist Fuji X Secrets Bootcamp für Sie der richtige Workshop.

Fuji X Secrets Bootcamp rückt zahlreiche wichtige und beliebte Themenbereiche rund um das Arbeiten mit Fujifilm X-Kameras in den Mittelpunkt: von der Belichtungsmessung über die DR-Funktion, von der ISOlosen Dynamikmaximierung bis zum Arbeiten mit HDR- und Panorama-DNGs und Langzeitbelichtungen. Und das ist erst der Anfang.

Möchten Sie die DR-Funktion als Beautyfier für Porträts bei harschem Licht zu erleben – oder als trickreiches Hilfsmittel für High-Key-Aufnahmen? Beim Fuji X Secrets Bootcamp probieren Sie es selber aus: learning by doing, unter der fachkundigen Anleitung Ihrer persönlichen Trainer.

Sie möchten die Grenzen des optischen Bildstabilisators (OIS) kennenlernen, einschließlich der besten Atemtechnik für verwacklungsfreie Bilder? Wie wäre es mit Autofokus-Übungen, die entscheidende Unterschiede zwischen den verschiedenen Modi und Einstellungen herausarbeiten und illustrieren, wann und warum man welche Option auswählt – und wie sie sich in der Praxis auswirkt? Hierzu passt auch das Thema Fokussieren bei schwachem, schwierigem und unmöglichem Licht: Im Bootcamp können Sie es selber ausprobieren und verschiedene Strategien zur Performance-Optimierung vergleichen.

Im Fuji X Secrets Bootcamp sind Zonenfokus, hyperfokale Distanz, die pixelbasierende Schärfentiefeskala und Fokushilfen keine graue Theorie, sondern erweisen sich als praktische Helfer bei konkreten Aufgaben, die wir gemeinsam lösen werden. Auch die Gesichts- und Augenerkennung (inkl. ihrer Tücken) möchten wir Ihnen nicht vorenthalten – und Ihnen zeigen, wie Sie die mit ihr verbundenen Herausforderungen am elegantesten bewältigen.

Das große Thema Blitzen kommt im Bootcamp ebenfalls nicht zu kurz. Ob Aufsteckblitze, entfesseltes Blitzen mit Licht- und Funkübertragung, Licht-Modifier oder Master/Slave-Lösungen – wir zeigen Ihnen erprobte, kompakte und vor allem auch bezahlbare Lösungen unterschiedlicher Anbieter, mit denen Ihnen der volle Leistungsumfang des Fuji-Blitzsystems ohne faule Kompromisse zur Verfügung steht. Und natürlich reden wir bei Themen wie Synchronzeit, Latenzzeit und Abbrenndauer Klartext.

Bitte klicken Sie für weitere Informationen hier.

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Firmware aktualisieren – so geht’s

Unsicher in Sachen Firmware-Updates? Dann lesen Sie bitte zunächst die Hinweise zur Firmware-Aktualisierung in Tipp 4 und Tipp 5 von Die Fujifilm X-T2 – 120 Profitipps. Eine bebilderte englische Anleitung zum Herunterladen neuer Firmware gibt es außerdem hier (MacOS) und hier (Windows). Hier finden Sie darüber hinaus eine aktualisierte deutschsprachige Bedienungsanleitung für die X-T2 im PDF-Format, in der die neuen Firmware-Versionen 2.00 und 2.10 berücksichtigt wurden. Dort gibt es außerdem eine PDF-Datei mit den neuen Funktionen von Firmware 3.00.

Neben der Installation der Firmware für Ihre Kamera ist es wichtig, dass Sie auch die Firmware Ihrer Objektive auf dem neuesten Stand halten. Klicken Sie hier, um zur Fujifilm-Aktualisierungsseite für alle X-Mount-Objektive zu gelangen. Um ein bestimmtes Objektiv zu aktualisieren, muss sich die dazu passende Firmware-Datei in der obersten Verzeichnisebene der Kamera-Speicherkarte befinden.

Um den Update-Prozess für die Kamera, ein Objektiv oder ein angeschlossenes Peripheriegerät zu starten, legen Sie die Speicherkarte mit der neuen Firmware-Datei ins Speicherkartenfach Nummer 1 Ihrer ausgeschalteten X-T2 ein. Halten Sie dann die DISP/BACK-Taste gedrückt, während Sie die Kamera einschalten. Mit dieser Tastenkombination können Sie auch jederzeit überprüfen, welche Firmware-Version sich gerade in der Kamera und dem jeweils angeschlossenen Objektiv bzw. Blitzgerät befindet.

Wichtig: Um Firmware-Dateien auf eine Speicherkarte zu kopieren, muss die Karte als Laufwerk an Ihren Computer angeschlossen werden. Es ist nicht möglich, Firmware-Dateien via USB-Kabel auf eine Speicherkarte in der Kamera zu kopieren. Verwenden Sie deshalb einen Computer mit einem eingebauten SD-Kartenleser, oder schließen Sie einen Kartenleser über USB an Ihren Rechner an.

Es ist möglich (und ausgesprochen praktisch), die Firmware-Dateien für die X-T2 und alle zu aktualisierenden Objektive zusammen in die oberste Verzeichnisebene einer Speicherkarte zu kopieren und die Aktualisierungen anschließend der Reihe nach von dieser Karte aus vorzunehmen. Beim Aktualisieren eines bestimmten Objektivs muss dieses an die Kamera angeschlossen sein.

Ein von Fujifilm bereitgestelltes Video visualisiert den Prozess der Firmware-Aktualisierung am Beispiel einer X-Pro1. Die Hinweise im Vorspann sind allerdings nicht mehr ganz aktuell.

Beim Installieren neuer Firmware können Sie auch einzelne Versionen überspringen. Sie können Ihre X-T2 also zum Beispiel von Firmware 1.20 direkt auf Version 3.00 aktualisieren und Version 2.10 auslassen. Ihre Kameraeinstellungen gehen beim Aktualisieren der Firmware übrigens nicht verloren.

Ein wichtiges Firmware-Update gibt es auch für den Aufsteckblitz EF-X500. Haben Sie es schon installiert?

Es ist möglich, auch die Firmware von Peripheriegeräten mit Hilfe Ihrer X-T2 zu aktualisieren. Damit können Sie Fujifilms Profiblitz EF-X500 selbst auf den neuesten Stand bringen. Das ist sehr empfehlenswert, weil dieser Blitz ohne die neueste Firmware Gefahr läuft, im Stand-by-Betrieb einen Totalschaden zu erleiden. Wenn Sie einen EF-X500 besitzen, sollten Sie deshalb sicherstellen, dass mindestens Firmware 1.02 auf dem Blitz installiert ist. Bringen Sie hierzu zunächst die Firmware Ihrer X-T2 auf den neuesten Stand. Anschließend stecken Sie den EF-X500 auf den Blitzschuh Ihrer ausgeschalteten X-T2 und schalten den Blitz ein. Überprüfen Sie nun die Firmware-Version des Blitzgeräts, indem Sie die Kamera mit gedrückter DISP/BACK-Taste einschalten. Wird für den Blitz eine ältere Firmware-Version als 1.02 angezeigt, laden Sie die Blitz-Firmware 1.02 bitte hier herunter und installieren Sie sie analog zur Firmware für Ihre Kamera und Objektive.

Was sich für Sie nach der Installation von Firmware 2.10 für Sie verändert? Beginnen wir mit den Verbesserungen bei Belichtungsreihen und kreativen Filtern sowie den neuen erweiterten ISO-Einstellungen.
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