Test

Fujifilm X-E3: So funktioniert das neue AF-System

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Das verbesserte Autofokus-System der X-E3 (und X-T2 & X-Pro2)

Zu den wichtigsten Neuerungen der Fujifilm X-E3 zählt ihr verbessertes AF-System, von dem im November und Dezember auch Benutzer der X-T2 und X-Pro2 via Firmware-Updates profitieren werden. Fuji X Secrets konnte die neue Technologie bereits im Vorfeld ausprobieren.

von Rico Pfirstinger

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Eine der größten Schwächen des bestehenden AF-Systems der X-Serie ist die auf Mustererkennung basierende Verfolgung sich bewegender Objekte. Hier geht es darum, dass die Kamera ein Motiv (Muster) zunächst als solches erfasst und die Fokusfelder dann automatisch nachführt. Der Fotograf muss das Motiv also nicht mehr mit einem zuvor ausgewählten Fokusfeld bzw. einer festgelegten Fokuszone manuell verfolgen.

Die entsprechende Funktion „Verfolgung“ steht X-Kamera-Benutzern (in Kombination mit AF-C) bereits seit der X-T1 und X-T10 zur Verfügung, und selbstverständlich gibt es sie auch in allen aktuellen X-Kamera-Modellen wie der X-Pro2, X-T2, X-T20 und X100F.

Das Problem dabei ist, dass die Motivverfolgung bisher weder besonders schnell noch zuverlässig arbeitet. Das hat vor allem zwei Gründe: Den Rest des Beitrags lesen »

Erste Eindrücke: Das Fujinon XF23mmF2 R WR im Test

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Der perfekte Kompromiss?

von Rico Pfirstinger

Nach dem erfolgreichen XF35mmF2 R WR bringt Fujifilm mit dem XF23mmF2 R WR eine zweite wetterfeste Festbrennweite mit mittlerer Lichtstärke auf den Markt.

Ihre Kegelform prädestiniert diese kompakten Objektive für die X-Pro2, die Mehrzahl der Benutzer dürfte sie jedoch an weniger exotischen Kameras wie der X-T10, X-T1, X-E2 und X-T2 verwenden.

Was Sie beim XF23mmF2 R WR erwartet – auch im Vergleich mit dem teureren XF23mmF1.4 R und der klassischen X100T –, verrät Ihnen unser kleiner Testbericht.

Kegel Reloaded: Das XF23mmF2 R WR (hier mit der mitgelieferten Kunststoff-Streulichtblende) macht an der X-Pro2 eine gute Figur. Wie schon das XF35mmF2 R WR wurde auch dieses Objektiv so entworfen, dass der Tubus nicht in den Bildrahmen des optischen Suchers hineinragt.

Überraschung! Das neue XF23mmF2 R WR ist eigentlich gar kein 23mm-Objektiv. Tatsächlich verfügt es über einen Bildwinkel, der über den des teureren XF23mmF1.4 R (und den des in der X100-Serie fest eingebauten 23mm-Objektivs) etwas hinausgeht. Die identischen Bildwinkel-Angaben in den offiziellen technischen Spezifikationen sind also irreführend, genügen laut Auskunft aus Tokio jedoch angeblich dem CIPA-Standard. Aha.

Weniger ist mehr: Dieser buchstäblich mit dem Rücken zur Wand gemachte Schnappschuss wäre mit dem kleineren Bildwinkel eines „normalen“ 23mm-Objektivs (etwa dem XF23mmF1.4 R) nicht möglich gewesen.

Die großzügige Spezifikation mag hierzulande für Stirnrunzeln sorgen, vielen Benutzern dürfte der größere Bildwinkel des neuen Objektivs jedoch entgegenkommen, schließlich eignet sich das XF23mmF2 F WR aufgrund seiner geringen Größe, der wetterfesten Ausführung und des blitzschnellen Autofokus (bis zu 0,05s) besonders gut für Reportage und Street-Fotografie – also Genres, bei denen es gerne etwas mehr Weitwinkel sein darf. Das Objektiv bietet sich außerdem für die Reise- und Landschaftsfotografie an, sodass wir es auch bei unserem im November und Dezember 2017 stattfindenden Fuji X Secrets Ultimate Workshop in Neuseeland einsetzen werden. Den Rest des Beitrags lesen »